Herbert Brandl “Morgen” / Kunsthaus Graz

(c) Atelierfoto Herbert Brandl

23.10.2020 bis 07.03.2021, Graz.



Das Kunsthaus Graz widmet Herbert Brandls Schaffen eine Ausstellung, in der erstmalig neben Brandls zwei- und dreidimensionalen Arbeiten auch Teile seiner Sammlungen zu sehen sein werden.

Die Malerei Herbert Brandls fordert Figuration, Abstraktion und subjektive Geste gleichermaßen heraus. Ihre Übertragbarkeit auf verschiedene materielle Träger wird dabei ausgelotet und ins Dreidimensionale erweitert. Die Schau im Kunsthaus Graz nimmt ihren Ausgangspunkt bei der assoziativ verknüpfenden, prozesshaft angelegten Arbeitsweise des Künstlers. Gesehenes, Erlebtes und Imaginiertes treffen bei Brandl aufeinander, werden bearbeitet, verdichtet, exponiert oder ausgelöscht.

Erstmalig werden Brandls wichtigste Werkgruppen, zwei- und dreidimensionale Arbeiten und seine Sammlungen (Mineralien, japanische Messer, Teppiche, Werke anderer Künstlerinnen) zusammengeführt, in Beziehung gesetzt sowie biografische, konzeptuelle und materielle Verbindungen herausgestellt.

Im Rahmen der Ausstellung entsteht ein Künstlerbuch, eine Sammlung von Brandls Fotografien, die Einblick in seine künstlerischen Interessen und sein Umfeld geben. 

Herbert Brandl
„Morgen“ 
23.10.2020 bis 07.03.2021
Kunsthaus Graz
Lendkai 1
8020 Graz
www.museum-joanneum.at