“Österreichische Kurzfilmschau 2020”

"CAVALCADE" zeigt ein sich bewegendes Wasserrad, das unter Stroboskoplicht erststrahlt und mit 35mm Kameras synchronisiert wurde.

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“Ein Film ist so lange, wie es die Geschichte, der Gedanke, die Idee erfordert. Kurzfilme sind Kunstwerke, die sich nicht verkaufen müssen, vielmehr gefallen, bewegen und beeindrucken können.”

Für Alexandra Valent, Projektleiterin des Österreichischen Filmpreises, geht es bei Kurzfilmen um die Kommunikation auf der Leinwand und im Kinosaal. Wie kommunikativ und aussagekräftig der heimische Kurzfilm ist, beweist die alljährliche “Österreichische Kurzfilmschau”, die dank einer Kooperation zwischen der Akademie des Österreichischen Films und der Auslandskulturabteilung des Außenministeriums um die Welt geht. Zu sehen sind dieses Jahr 18 Kurzfilme, die für den Österreichischen Filmpreis 2019 eingereicht wurden und sich in der Kategorie “Bester Kurzfilm” qualifiziert haben. Die Filmschau ist nicht nur in Österreichischen Kulturforen, Bibliotheken und Botschaften weltweit zu sehen, sie bietet Filmemacherinnen und Filmemachern auch eine gute Gelegenheit, sich im Ausland zu vernetzen und internationale Kontakte zu knüpfen.

In “ALGO-RHYTHM” verweist Regisseurin Manu Luksch auf die Bedrohung der Menschenrechte durch den zunehmenden Einsatz von automatisierten Entscheidungsabläufen.

Eine der österreichischen Filmemacherinnen, die international schon Erfahrung sammeln konnte, ist Manu Luksch. Die Wienerin untersucht in ihrem neuesten Werk “ALGO-RHYTHM” die Bedrohung der Menschenrechte durch den zunehmenden Einsatz von automatisierten Entscheidungsabläufen in Alltag, Marketing und Wahlkampagnen. Ihre internationalen Kontakte konnte sie nutzen, um den Film mit renommierten senegalesischen Darstellerinnen und Darstellern in Dakar zu drehen. Mit Hilfe des Einsatzes von Graffiti und Hip-Hop erläutert “ALGO-Rhythm” die Geschichte eines Data-Brokers, der als König über die Menschen herrscht – ein Sinnbild dafür, wie sehr uns moderne Technologien beherrschen.

Wer den österreichischen Kurzfilm aufmerksam verfolgt, hat auch schon von “CAVALCADE” gehört. Johann Lurf, der letztes Jahr den Trailer der DIAGONALE gestaltete, zeigt ein sich bewegendes Wasserrad, das unter Stroboskoplicht erstrahlt und mit 35mm Kameras synchronisiert wurde. Der fünfminütige Film, der im Zuge der diesjährigen “Österreichischen Kurzfilmschau” gezeigt wird, zieht sowohl in 3D als auch in 2D das Publikum in den Bann und lässt durch die Kombination aus Bewegung des Wasserrads und Beleuchtung durch das Stroboskoplicht Beobachterinnen und Beobachter staunen.

Österreichische Kurzfilmschau 2020

Tourdaten 2020: (weitere Termine werden noch bekannt gegeben)

März:

10. März 2020, Aberdeen, Großbritannien, University of Aberdeen
16. März 2020 Leeds, Großbritannien, University of Leeds
20. März 2020 Sheffield, Großbritannien, University of Sheffield
20. März 2020 Pilsen, Tschechien, Österreich-Bibliothek
30. März 2020 Bath, Großbritannien, University of Bath

April:

1. April 2020 Olomouc, Tschechien, Österreich-Bibliothek
2. bis 5. April 2020, Barcelona, Spanien, MECAL 2020 www.mecalbcn.org
6. April 2020 London, Großbritannien, Queen
15. April 2020 Ostrava, Tschechien, Österreich-Bibliothek
20. April 2020 Bristol, Großbritannien, University of Bristol
27 April 2020 Nottingham, Großbritannien, University of Nottingham

www.oesterreichische-filmakademie.at
www.bmeia.gv.at

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