
30.01.2026 – 21.03.2026
Die Ausstellung widmet sich der in Frankreich lebenden deutschen Fotografin Henrike Stahl; die Fotografin nutzt hybride Praktiken, um die tausend Möglichkeiten der Realität aufzuzeigen und einen Dialog zwischen den Welten herzustellen. Heimat und Identität sind zentrale Themen ihrer fotografischen Praxis. Für sie ist Pluralität ein Garant für Reichtum, und sie zerknüllt, schneidet und experimentiert gerne mit Papier, ohne die Realität zu manipulieren.
Die Fotografien und poetischen Interventionen im Bild sind während ihres Aufenthalts auf dem französischen Weingut Château Palmer im Jahr 2023 entstanden. Ihre Serie „L´arc sera parmi les nuages“ erzählt vom Alltag der Winzer und porträtiert die größtenteils aus den umliegenden Vororten stammenden jungen Menschen, denen ein schlechter Ruf vorauseilt. Sie dokumentiert auf poetische Weise, wie sich diese jungen Menschen in die Abläufe auf dem Weingut einbringen und durch das vermittelte Wissen lernen. Stahl fängt alles ein, was außerhalb des Rahmens liegt, und zeichnet dessen diskrete Furche nach: Randfiguren, Zwischenzustände, die Zartheit der Ränder. Während der Monate auf Château Palmer hat sie die Arbeit der Winzer mit einer komplizenhaften Sensibilität eingefangen, die Übertragungen beobachtet, experimentiert und ihre Drucke buchstäblich in die Erde getaucht, um sanfte, poetische Visionen zu gebären.
Zwischen Erde und Hoffnung – Henrike Stahl
30.01.2026 – 21.03.2026
Leica Galerie
Gaisbergstraße 12
5020 Salzburg
www.leica-galerie-salzburg.com










