
09.03.2026 – 30.04.2026
Claudia Larcher ist eine österreichische Künstlerin und Filmemacherin. In ihrer künstlerischen Forschung steht die Materialität des Digitalen im Zentrum.
In der von Eva Fischer kuratierten Ausstellung „Less is more, more more“ untersucht Larcher Architektur als wirkmächtige Ordnung; Räume prägen Wahrnehmung, Emotionen und Zugänge, spiegeln politische Systeme und gesellschaftliche Werte. In ihren Arbeiten bewegt sie sich durch Innen- und Stadträume, in denen Abwesenheit spürbar wird und Objekte als Zeug:innen gelebter Geschichte auftreten. Mittels digitaler Collagen entstehen „andere“ Räume zwischen Realität und Vorstellung, während Klang, Stille und Soundscapes das Unheimliche verstärken und Orte akustisch erfahrbar machen.
Sie untersucht, wie algorithmische Bildproduktion unsere Wahrnehmung von Realität beeinflusst und welche Implikationen damit einhergehen. Dabei gilt ihre besondere Aufmerksamkeit der Verschränkung von Fotografie und künstlicher Intelligenz sowie der Debatte um digitalen Humanismus und posthumane Bildästhetik. Claudia Larcher nutzt KI nicht nur als Analyseinstrument, sondern auch als experimentelles Werkzeug, um traditionelle Grenzen zwischen Medienformen aufzubrechen und neu zu definieren.
Claudia Larcher – Less is more, more more
09.03.2026 – 30.04.2026
Akademie Graz
Graz, Neutorgasse 42
https://akademie-graz.at










