Ceija Stojka / Österreichisches Kulturforum Paris

© ADAGP Paris, 2026

27.02.2026 – 21.09.2026

Das Musée des Beaux-Arts et de l’Archéologie in Besançon widmet mit Unterstützung des Kulturforums Paris der österreichischen Romni, Künstlerin, Zeitzeugin und Aktivistin Ceija Stojka (1933 – 2013) eine Einzelausstellung mit über 100 Werken.
Ceija Stojka wurde als Kind während des Nationalsozialismus von Wien in die Konzentrationslager Auschwitz, Bergen-Belsen und Ravensbrück deportiert. In den 80er Jahren begann sie – als erste Romni in Österreich – über die Verfolgung der Roma vor und während des Krieges sowie das Nazi-Vernichtungssystem zu berichten, ab den 90er Jahren auch zu malen. Die Ausstellung folgt der von Ceija Stojka vorgenommenen Kategorisierung ihrer Bilder in „helle Werke“ – Landschaften und Szenen, die das Leben der Roma in der Wanderschaft widerspiegeln – und „dunkle Werke“, die von der Verfolgung, Deportation und dem Leben in den Konzentrationslagern zeugen.

Ceija Stojka
27.02.2026 – 21.09.2026
Österreichisches Kulturforum Paris
austriakulturdigital.at