
28.02.2026 – 18.03.2026
Der kurdische Terminus Zozan bedeutet so viel wie Sommerweide; so lautet auch der Titel des gleichnamigen Projektes, dessen Ausgangspunkt umfassende multimediale Dokumentationen kurdischer Alltagskulturen von Werner Finke und Mehmet Emir sind, entstanden zwischen 1964 und 2024 in der Türkei. Sie spiegeln die traditionellen Lebensweisen und soziopolitischen Transformationen wider. ZOZAN thematisiert und (re)präsentiert traditionelle Formen von Mobilität und rezente Formen von Migration/en in den kurdischen Gesellschaften. ZOZAN verbindet kunstbasierte Forschung, künstlerische Praxis und sozialanthropologische Ansätze.
Im Lauf des vierjährigen Projekts wurden künstlerische Interventionen, basierend auf diesen Sammlungen organisiert. Insgesamt 25 Künstler*innen führten acht Workshops mit ausgewähltem Publikum in verschiedenen kurdischen und europäischen Institutionen durch. Die über 100 Teilnehmenden thematisierten Fragen von Identität und Migration, Erinnerungen an vergangene Lebensweisen und Gewalt wie auch kulturelles Erbe und aktuelle Herausforderungen der Globalisierung in ihren Zeichnungen, Collagen, Objekten, Texten, Fotos, Filmen, Installationen u.v.m.
Künstler*innen: Halgurd Ahmed, Sabah Ahmed, Hoshang Bahjat, Friedrich Becke, Savaş Boyraz, Songül Boyraz, Asmin Buhan, DARO, Adnan Dilovan Kegi, Ezgi Erol, Pavlos Fysakis, Thomas Freiler, Karzan A. Jan, Dila Kaplan, Zeynep Kaplan, Melis Kaya, Jonas Nieft, Srusht Omer, Duygu Örs, Deniz-Evîn Özbaş, Lisl Ponger, Layla Qadir & Kosar Mageed, Niga Salam, Dilan Salik, Nora Severios, Aram Tastekin, Rojda Tuğrul, Irene Wallner, Ruth Weismann, Meltem Yildiz
ZOZAN Ein kollektives Kunstprojekt in der kurdischen Transnation
28.02.2026 – 18.03.2026
Schaumbad Graz
Puchstraße 41
8020 Graz
www.schaumbad.mur.at










