
29.04.2026 – 10.01.2027
Anlass für die Schau gibt die Übernahme eines Teilnachlasses ihres beeindruckenden Œuvres aus dem Besitz ihrer amerikanischen Familie.
Wieselthier war Schülerin von Josef Hoffmann und Michael Powolny an der Wiener Kunstgewerbeschule und gilt als prominenteste Vertreterin der ganz von Künstlerinnen geprägten Wiener-Werkstätte-Keramik. Ab 1927 leitete sie die Produktionsstätte und entwickelte eine neue Form der Keramikskulptur von bis dahin unbekannter Expressivität. Die Ausstellung im MAK kann auf bedeutende, teils noch nie gezeigte Objekte aus europäischen Sammlungen und aus Wieselthiers Nachlass in den USA zurückgreifen. Mit dem Archiv der Wiener Werkstätte besitzt das MAK bereits einzigartige Quellen und Objekte zu ihrem Leben und Werk, die nun durch die Schenkung des gesamten Papier-Nachlasses an das Museum substanziell bereichert werden. Damit lassen sich die Entwicklung der Keramikerin in Europa und ihre hierzulande kaum bekannte Karriere in den USA nachzeichnen.
Mit der Ausstellung VALLY WIESELTHIER: Bild und Ton widmet sich das MAK erstmals umfassend der Karriere der Wiener Keramikerin Vally Wieselthier (1895–1945) in Europa und in den Vereinigten Staaten, wo sie ab 1928 lebte und arbeitete.
VALLY WIESELTHIER – Bild und Ton
29.04.2026 – 10.01.2027
Wien, MAK – Museum für angewandte Kunst
Stubenring 5
1010 Wien
www.mak.at










