
09.11.2026 – 30.11.2026
„und jetzt!?“ – das ist das Motto der Montforter Zwischentöne 2026. Was geschieht, wenn das Vertraute endet? Was beginnt, wenn der nächste Schritt noch nicht feststeht? Und wie beeinflusst das, was wir heute tun, die Zukunft? Die Montforter Zwischentöne – kurz MOZ genannt – widmen sich einem Moment, der voller Möglichkeiten ist: dem Augenblick zwischen dem, was war, und dem, was kommen wird.
Den Festivalbeginn bildet traditionell „Das Begräbnis der Gegenwart“. Das Format verbindet Abschied und Neuanfang und stellt die Frage nach dem Umgang mit dem Jetzt. Der Romanist und Kulturtheoretiker Jan Söffner hält die Trauerrede.
Mit einer Lesung von Zoe Hutmacher, Musik von Carles Muñoz Camarero und einer darauf abgestimmten Installation von Roland Adlassnigg soll der Festivalbeginn zu einem vielschichtigen Ritual des Übergangs werden.
Ein Höhepunkt des diesjährigen Herbst-Festivals der MOZ ist der zweite Teil von „in the blink of an eye“, eine Choreografie des künstlerischen Leitungsduos Silvia Salzmann und Folkert Uhde für Tanz, Musik, Chor und Video.
Mit der Temporären Universität öffnet sich das Festival jedes Jahr dem wissenschaftlichen Diskurs. Dieses Jahr spricht die Mikrobiologin Nadine Präg über die Vielfalt der Mikroorganismen. Schüler:innen werden im Vorfeld von Annette Raschner auf die Begegnung vorbereitet und gestalten die Diskussion aktiv mit.
Den Abschluss des Festivals bildet das traditionelle Adventskonzert mit dem Titel „und jetzt!?“ im Dom St. Nikolaus. Mitglieder des RIAS Kammerchors Berlin treffen auf die Wiener Flötistin Dora Donata Sammer. Musik aus Vergangenheit und Gegenwart, A-Capella-Klänge, Blockflöte und Elektronik treffen dabei aufeinander.
Montforter Zwischentöne 2026
09.11.2026 – 30.11.2026
various locations
www.montforterzwischentoene.at










