Michaela Moscouw – Anwesend Abwesend / Francisco Carolinum Linz

Michaela Moscouw, Versuch zu Gähnen, 1997 © Privatsammlung
Michaela Moscouw, Versuch zu Gähnen, 1997 © Privatsammlung

10.02. – 14.05.2023

Die Ausstellung zeigt die Wiener Künstlerin Michaela Moscouw (*1961).

Kompromisslos, exzessiv und einprägsam umrundet sie ihre Themen Selbstinszenierung, Selbstverständnis, Selbstentblößung und auch Selbstauslöschung. Bis Anfang der 1980er-Jahre malte sie abstrakte Werke, welche sie alle zerstörte und dies filmte. Damit wechselte sie das Medium – seither arbeitet sie mit fotografischen Mitteln. Es ist „die ästhetisierte Körpererfahrung“, um die es der Künstlerin geht.

Michaela Moscouw lebt heute zurückgezogen in Wien. Über die letzten Jahre hat sie kontinuierlich ihr Werk vernichtet, dennoch haben sich ihre Arbeiten in öffentlichen und privaten Sammlungen erhalten. Die Ausstellung versammelt ihr so gerettetes Erbe und gibt einen Einblick in ihr Werk von frühen großformatigen schwarzweißen Selbstdarstellungen bis hin zu den Farbbildern aus den frühen 2000er Jahren.

Kuratiert wurde die Ausstellung von Maria Venzl.

Michaela Moscouw – Anwesend Abwesend
10.02. – 14.05.2023
Francisco Carolinum Linz
Museumstraße 14, 4020 Linz
https://www.ooekultur.at