Heliane Wiesauer-Reiterer – Verdichtungen / Wien Museum MUSA

Heliane Wiesauer-Reiterer, Orbit Cube, 2010 © Bildrecht, Wien 2026

02.07.2026 – 29.11.2026

Wiesauer-Reiterer ist eine der wenigen Malerinnen der „Neuen Wilden“ der 1980er Jahre, eine Reduktionistin ohne dem Neo Geo der 1990er Jahre anzugehören, Materialkünstlerin ohne Zugehörigkeit zur Arte Povera und Spurensucherin, die im gefundenen Material individuelle Qualitäten erkennt. Stein etwa ist für sie Partner im Schaffensprozess: Seine Eigenart dient als Ausgangspunkt für Um- oder Neudeutungen.
Die große Bandbreite ihrer technischen Möglichkeiten rechtfertigt Heliane Wiesauer-Reiterers Bezeichnung als „Universalkünstlerin“. Sie arbeitet als Malerin, Grafikerin, Fotografin und Bildhauerin; ihre Formate reichen von kleinen Stücken bis zu monumentalen Arbeiten, und ihre Arbeitsweise kann in groß angelegten Serien aber auch Einzelstücken münden.
Als eine der bedeutenden Künstler:innen ihrer Generation ermöglicht sie Bilderfahrungen von außergewöhnlichem Tiefgang.
Eine großzügige Schenkung an das Wien Museum erlaubt nun einen hochrangigen Querschnitt durch ihr gesamtes Œuvre.

Heliane Wiesauer-Reiterer – Verdichtungen
02.07.2026 – 29.11.2026
Wien Museum MUSA
Felderstraße 6-8
1010 Wien
www.wienmuseum.at