Hac Vinent. [unintelligible] – Hard Persistence / Salzburger Kunstverein, Salzburg

© Hac Vinent, Hard Persistence, 2020, courtesy of the artist.

25.07.2026 – 20.09.2026

Bildschirme, Signale und andere Körper: In Hac Vinents Dreikanal-Videoinstallation Hard Persistence endet der Körper nicht mit der Haut.
Im Wesentlichen betont die von Mirela Baciak kuratierte Ausstellung die Beständigkeit des Fleisches: seine Verletzlichkeit, seine Lust, seine Instabilität und seinen Widerstand dagegen, sich vollständig in Information übersetzen zu lassen. Der Körper mag zwar als Bild, Daten oder Signal zirkulieren, aber irgendetwas entzieht sich immer der vollständigen Erfassung.
Die im Titel erwähnte „harte“ Beharrlichkeit beschreibt die kontinuierliche Auseinandersetzung mit Systemen, die den Körper klassifizieren, messen und neu formulieren. Beharrlichkeit ist nicht die Erhaltung eines intakten Selbst. Sie ist vielmehr die Fähigkeit, in verschiedenen Kontexten immer wieder aufzutauchen, ohne sich auf einen davon reduzieren zu lassen. Der Mensch, der hier entsteht, ist daher ein widersprüchliches und relationales Konstrukt: technologisch vermittelt, materiell verletzlich und stets komplexer als die Systeme, die versuchen, es einzugrenzen.

Hac Vinent. [unintelligible] – Hard Persistence
25.07.2026 – 20.09.2026
Salzburger Kunstverein
Hellabrunner Straße 3
5020 Salzburg
www.salzburger-kunstverein.at