
02.10.2026 – 24.01.2027
erika roessing ordnet in ihren still-poetischen Temperabildern ähnliche Gegenstände immer wieder neu; und doch ist jedes Bild einzigartig. Das in Notizheften dokumentierte Œuvre umfasst rund 180 Stillleben auf Leinwand. Magische, lyrische, mitunter melancholische und stets streng komponierte Werke in zurückhaltender Farbigkeit verbinden geometrische Ornamente mit Motiven aus dem antiken Italien: Vögel, Früchte, Laub, Körbe, Krüge und Vasen. Thema und Variation prägen das Schaffen der Künstlerin.
Die von Elisabeth Nowak-Thaller kuratierte Retrospektive im Lentos Kunstmuseum zeigt rund 100 Gemälde der Malerin, die in Linz gemeinsam mit Herbert Bayer sowie bei Franz Zülow in Gmunden ausgebildet wurde.
Im Zentrum steht die 1979 erfolgte Stiftung von 50 Temperabildern aus dem Nachlass der 1977 in Wien verstorbenen Künstlerin durch ihren Ehemann Karl Rössing, den international renommierten Grafiker und Akademieprofessor. Ergänzt wird sie durch erstmals gezeigte private Leihgaben aus dem lange verschollenen Frühwerk der NS-Zeit. Die Ausstellung folgt roessings Leitgedanken „nicht Vergänglichkeit, sondern dauernde Gegenwart“ und eröffnet zugleich den Dialog mit ausgewählten Werken Karl Rössings.
erika roessing (1903 – 1977) – Die Einsamkeit der Dinge
02.10.2026 – 24.01.2027
Lentos Kunstmuseum
Ernst-Koref-Promenade 1, 4020 Linz
www.lentos.at










