
23.10.2026 – 04.04.2027
Vieles in unserem Leben ist ungewiss – gewiss ist nur eines: Wir alle müssen früher oder später sterben. Trotzdem schieben wir den Tod gern weg – bis er plötzlich da ist. Ganz nah. Dann kommen die Fragen: Was geschieht mit dem Körper? Wer entscheidet? Wie wollen wir bestattet werden? Was spendet uns Trost?
Death Positive ist nicht nur Ausstellungstitel, sondern eine Bewegung: Sie holt den Tod mitten ins Leben und setzt auf einen offenen, informierten Umgang mit Sterben, Tod und Trauer. Denn über das Sterben zu reden hat noch niemanden umgebracht. Auch Humor kann helfen: Er schafft Abstand, wenn etwas zu nah kommt, und macht möglich, über das Unausweichliche zu sprechen.
Die von Klaudia Kreslehner kuratierte Ausstellung blickt auf Körper, Rituale, Recht, Religion, Medizin und Geschäft, auf Abschied, Trauer und Erinnerung. Zwischen Klappsarg und Pilzurne, Herzstich und Bucketlist, Leichenschmaus und Vinyl-Bestattung zeigt sie, wie vielfältig unser Umgang mit dem Tod ist.
Kunstwerke, Installationen, Video-Interviews und Objekte aus Sammlung und Leihgaben greifen das Memento Mori auf – die Erinnerung an die eigene Endlichkeit. Auch Linz hat seine Geschichten und Orte des Sterbens. Die Schau Death Positive lädt ein zum Reflektieren, Mitfühlen und Innehalten. Denn letztlich geht es nicht nur um die Toten, sondern um Beziehungen, Erinnerung und das Leben nach dem Verlust.
Death Positive – Gestorben wird immer
23.10.2026 – 04.04.2027
Nordico Stadtmuseum Linz
Simon-Wiesenthal-Platz 1
4020 Linz
www.nordico.at










