Irma Rafaela Toledo. Malerei als Freiheit im Werden / Museum der Moderne, Rupertinum, Salzburg

Irma Rafaela Toledo, Die weiten Hügel, 1975, Aquarell auf Papier, Artothek Land Salzburg am Museum der Moderne Salzburg, © Museum der Moderne Salzburg, © Nachlass Irma Rafaela Toledo

23.10.2026 – 30.05.2027

Aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie stammend konnte sich Irma Rafaela Toledo ihren Wunsch, als Malerin zu arbeiten, erst nach dem Zweiten Weltkrieg erfüllen. In den letzten beiden Kriegsjahren versteckte sie sich in den Bergen nahe Salzburg, wodurch sie überlebte. Ihre ersten Gemälde entstanden ab 1945 mit beschränkten Mitteln. In Anlehnung an einen Spitznamen aus der Jugendzeit nahm sie schließlich den Künstlernamen „Toledo“ an.
Das Museum der Moderne Salzburg präsentiert in dieser Ausstellung erstmals über 20 Gemälde, Grafiken und Druckgrafiken der österreichischen Künstlerin. Die Schau vereint Werke aus den eigenen Sammlungen sowie ausgewählte Leihgaben und zeigt damit die ganze Bandbreite ihres Schaffens von den frühen 1950er- bis in die 1970er-Jahre: Stadtansichten Salzburgs, Landschaftsgemälde und Stillleben ebenso wie Werke, die von ihrer intensiven Beschäftigung mit Spiritualität und Religion inspiriert sind.

Irma Rafaela Toledo. Malerei als Freiheit im Werden
23.10.2026 – 30.05.2027
Museum der Moderne, Rupertinum
Wiener-Philharmoniker-Gasse 9
5020 Salzburg
www.museumdermoderne.at