
20.10.2026 – 29.03.2027
Vor rund 100 Jahren entdeckten österreichische Archäologen in Ephesos einen achteckigen Grabbau und ein darin erhaltenes Skelett. Bis heute ist ungeklärt, wer in diesem „Oktogon“ bestattet wurde. Dieser spektakuläre Fund bildet den Ausgangspunkt der großen Herbstausstellung, die sich den politischen und kulturellen Umbrüchen rund um die Zeitenwende (1. Jh. v. Chr.–1. Jh. n. Chr.) widmet – einem historischen Wendepunkt zwischen ägyptischer, griechischer und römischer Weltordnung, in der Macht, Politik und Kultur zwischen Orient und Okzident neu verhandelt wurden.
Schauplätze sind die blühenden, pulsierenden antiken Großstädte Alexandria, Ephesos und Rom, die als Macht- und Wissenszentren zentrale Rollen in der damaligen Welt spielten. Faszinierende historische Persönlichkeiten lenkten die Geschicke: Kleopatra, die letzte Königin Ägyptens, ihre Verbündeten – und Liebhaber – Caesar und Marc Anton sowie ihr Gegenspieler Augustus. Diese Global Player ihrer Zeit, Kleopatras ermordete Schwester Arsinoë sowie Philosophen, Dichter, Priester und Wissenschaftler jener Epoche werden porträtiert und bieten ein Fenster zu den politischen Intrigen und kulturellen Codes „internationaler“ Beziehungen der antiken Welt und die Inszenierung von Macht durch Kunst, Religion und Literatur.
Tatort Ephesos. Kleopatra und Rom
20.10.2026 – 29.03.2027
Kunsthistorisches Museum Wien
Maria-Theresien-Platz
1010 Wien
www.khm.at










