
19.06.2026 – 06.01.2027
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges war die Steiermark schwer gezeichnet von zerbombten Städten und zerstörter Infrastruktur. Die Wirtschaft lag am Boden. Zudem hielten sich Mitte 1946 noch über 80.000 Nichtösterreicher*innen als Kriegsflüchtlinge im Land auf, davon über 17.000 in Massenquartieren.
Ohne ausreichende internationale Hilfe drohten ein allgemeiner Zusammenbruch und Hungersnöte. Mit einem weiten Verständnis von humanitärer Hilfe wollen wir in der Ausstellung Fragestellungen ermöglichen, die über die Analyse der Motive und Leistungen der beteiligten NGOs hinausgehen und die Verbindungen zwischen staatlichen und nicht staatlichen Programmen ebenso thematisieren wie die Frage nach dem Verhältnis von Besatzungspolitik und humanitärem Engagement.
Die Ausstellung Nach dem Krieg – kuratiert von Heribert Macher-Kroisenbrunner – widmet sich einem Kapitel österreichisch-steirischer Zeitgeschichte, das angesichts aktueller gewaltsamer Konflikte und Probleme in der Welt von großer Aktualität ist.
Nach dem Krieg – Humanitäre Hilfe und Wiederaufbau für die Steiermark
19.06.2026 – 06.01.2027
Museum für Geschichte
Sackstraße 16, 8010 Graz
www.museum-joanneum.at










